»Vater des Regionalparks Wedeler Au« in den Ruhestand gegangen

  • Neue Website des Regionalparks mit vielfältigen Anregungen ist da!
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Abschied von Fred Niemann: Die Leiterin des Wedeler Bauamts, Gisela Sinz, bedankt sich für die gute Zusammenarbeit Abschied von Fred Niemann: Die Leiterin des Wedeler Bauamts, Gisela Sinz, bedankt sich für die gute Zusammenarbeit Foto: PR/Stadt Wedel, Kamin
Wedel (9. April 2020, PM) · Bei der Jahresmitgliederhauptversammlung im Februar 2020 wurde mit dem Landschaftsplaner Fred Niemann einer der maßgeblichen Mitbegründer des Regionalparks Wedeler Au e. V. in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Die Arbeit im Regionalpark schreitet derweil natürlich weiter voran – so ging die überarbeitete Website mit vielen Informationen in und um den Regionalpark Wedeler Au kürzlich online.
Die Gründung des Regionalparks Wedeler Au e.V. ist in starkem Maße der Arbeit von Fred Niemann zu verdanken. Mit dem Beginn seiner Tätigkeit bei der Stadtverwaltung Wedel wies Niemann bereits Anfang der 2000er Jahre verstärkt darauf hin, dass sowohl die Natur als auch die Naherholung nicht an Gemeinde- und Ländergrenzen Halt macht. Er engagierte sich für eine länderübergreifende Zusammenarbeit und entwickelte die Idee zur Gründung eines Regionalparks. Regionalparks sind freiwillige, länderübergreifende Kooperationen und sollen der nachhaltigen Landschaftsentwicklung und Naherholung dienen. Fred Niemanns Idee zur nachhaltigen Förderung des Freiraumes geht dabei auf das mittlerweile über 100 Jahre alte Achsenmodell des hamburgischen Oberbaudirektors Fritz Schumacher zurück, wonach die zwischen den Siedlungsachsen liegenden Räume größtenteils als Freiräume zu erhalten sind. Der Regionalpark Wedeler Au umfasst dabei eine 12.000 Hektar große Landschaftsachse, die sich an der Elbe von Blankenese über Wedel bis zur Hetlinger Schanze über die Pinnau bis nach Pinneberg und über die Düpenau bis nach Schenefeld und zur Osdorfer Feldmark reicht.

Auf der Jahresmitgliederhauptversammlung im Februar dankte die Vorsitzende des Regionalparks Wedeler Au e.V., Gisela Sinz, Fred Niemann im Namen aller Mitglieder und der Geschäftsstelle für sein jahrelanges Engagement und Kreativität.

Derweil geht die Arbeit im Regionalpark Wedeler Au natürlich weiter. Neben der Umsetzung von Projekten zum Biotopverbund ging kürzlich die überarbeitete Website www.regionalpark-wedeler- au.de online. Die Seite informiert mit neuer Struktur und über Arbeit, Entwicklungen und Projekten zu Naturschutz und Naturerlebnissen in und um den Regionalpark. Für eine übersichtliche Darstellung des Regionalpark-Gebiets mit allen Gemeinden und dem Bezirk Altona wurde eine interaktive Karte entwickelt.

Die aktuellen Ereignisse machen länderübergreifende Naturerlebnisse und Naherholung derzeit nicht möglich. Die neue Website kann jedoch wunderbar für Ideen für Spaziergänge/ kleine Radrunden vor der eigenen Haustür genutzt werden, insbesondere auch abseits der eher bekannteren Stellen. Die Radroutenkarte sowie verschiedene Informationstafeln innerhalb des Regionalparks bieten spannende Informationen. Und da die vielen geführten Radtouren und naturkundlichen Führungen derzeit ausfallen müssen, sind auch die von der Geschäftsstelle des Regionalparks Wedeler Au e.V. konzipierten Routen der kostenlosen App „EntdeckerRouten“ zu empfehlen!

Aufgrund des derzeitigen Kontaktverbotes muss auch weiterhin ein Abstand von 1,5 m zueinander eingehalten werden. Aber auch eine Rücksicht auf seltene Tierarten und sensible Ökosysteme ist erforderlich, insbesondere in den Schutzgebieten! Zum Schutz der bodenbrütenden Vögel ist es momentan sehr wichtig, die Wege nicht zu verlassen und Hunde sind zwingend anzuleinen. Es gilt, die Natur vor der eigenen Haustür zu genießen und wertzuschätzen. Auch hierzu gibt die überarbeitete Website viele Anregungen!

Im Regionalpark Wedeler Au haben sich acht Kommunen – Appen, Halstenbek, Heist, Hetlingen, Holm, Pinneberg, Schenefeld und Wedel – sowie der Bezirk Hamburg-Altona länderübergreifend zusammengeschlossen. Gemeinsame Projekte vermitteln zwischen Natur, Naherholung und Wirtschaft und sollen die Region nachhaltig fördern. Eines der Ziele ist es, dort, wo es naturschutzfachlich vertretbar ist, das Naturerlebnis zu fördern und Bürgern und Besuchern die vielfältige Landschaft mit Heide und Marschen, Binnendünen, Mooren und Sandstrand näher zu bringen.

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