Klimaschäden im Altonaer Forst Klövensteen

  • „Die Sitkafichte stirbt“ – „Wir forsten auf“
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Klimaschäden im Forst Klövensteen Klimaschäden im Forst Klövensteen Foto: Team Forst Klövensteen
Rissen (23. September 2020, PM) · Stürme, die extreme Dürre, überdurchschnittlich viele Waldbrände und Borkenkäferbefall – das hat den Wäldern in Deutschland in den vergangenen zwei Jahren immens zugesetzt.
Laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gehen die Fachleute bundesweit von einem Schadholzanfall von weit über 170 Millionen Kubikmetern Holz auf einer Fläche von rund 280.000 Hektar aus.
Diese Klimaschäden machen auch vor dem Hamburger Wald nicht halt. Im Forst Klövensteen im Bezirksamt Altona, auf einer Fläche von rund 10 Hektar, stirbt mit der Sitkafichte eine Baumart flächendeckend ab.
Angesichts dieser Entwicklungen kommt es jetzt im Forst Klövensteen besonders darauf an, den Wald langfristig auf den Klimawandel einzustellen.
Bei der anstehenden Wiederbewaldung dieser Schadflächen sind stabile und anpassungsfähige Wälder geplant, die den Herausforderungen um die Klimaveränderungen bestmöglich gewachsen sein sollen.

So plant die Forstverwaltung Altona in enger Abstimmung mit der Oberen Forstbehörde (Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft) auf den entstehenden Freiflächen artenreiche und standortgerechte Laubmischwälder zu etablieren. Insgesamt werden die Schadflächen mit bis zu 60.000 Laubäumen wieder aufgeforstet.

Die Forstverwaltung Altona bietet für Interessierte im Rahmen der Deutschen Waldtage (Initiative des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft) verschiedene Führungen zum Thema an.

Unser Veranstaltungsangebot finden Sie mit dem Suchwort „Hamburg“ unter diesem Link.
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