Herausforderung am Elbstrand

  • DLRG weitet Betreuungszeiten am Wittenbergener Strand aus – Bezirk unterstützt die Helfer
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SPD-Bezirksabgeordneter Andreas Bernau mit DLRG-Outfit setzte sich für die ehrenamtlichen Helfer ein. SPD-Bezirksabgeordneter Andreas Bernau mit DLRG-Outfit setzte sich für die ehrenamtlichen Helfer ein. Foto: PR

Rissen/Elbvororte (24. Juli 2020, Konrad Matzen) · Bedingt durch die Covid19-Pandemie werden weniger Menschen während der Sommerferien ins Ausland reisen und stattdessen vermehrt ihren Urlaub in Deutschland verbringen. Hamburg bietet dazu mit dem nördlichen Elbufer eine sehr gute Alternative. Die DLRG Altona e.V. reagiert auf die aktuelle Situation und erweitert die Wasserrettung in den Hamburger Sommerferien am Rissener Ufer. Seit den 50er-Jahren führt die DLRG Altona e. V. in Hamburg den aktiven Wasserrettungsdienst an der Unterelbe durch. In den Sommermonaten Mai bis September wird die Rettungswache in Wittenbergen am Elbstrand, rund um das Rissener Ufer von Freitag 18 Uhr bis Sonntag mindestens 18 Uhr von den ehrenamtlichen Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmern besetzt.

Wir beobachten seit Pfingsten eine zunehmende Nutzung der Elbstrände“ sagte der Präsident des DLRG-Landesverbandes Hamburg, Heiko Mählmann. Der Blankeneser berichtet von Zuständen wie an den Stränden von Mallorca oder Timmendorf. Die DLRG Bezirk Altona e.V. hat sich daher dazu entschlossen, die Wasserrettungssaison in den Sommerferien von montags bis sonntags auszudehnen.

 

Zahlreiche ehrenamtliche Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer stellen ihre Freizeit und ihren eigenen Urlaub zur Verfügung, um den Hamburger Bürgerinnen und Bürgern einen sorgenfreien Sommerurlaub am Elbstrand in Wittenbergen zu ermöglichen. Die Strandbewachung ist notwendig, weil viele Strandbesucher die Gefahren der Seeschifffahrtsstraße unterschätzen. Darüber hinaus sind die Einsatzkräfte in erster Hilfe geschult und helfen beispielsweise, falls sich jemand eine Glasscherbe in den Fuß getreten hat oder behandeln Insektenstiche direkt vor Ort.

Die Ausweitung der  Betreuung ist in der Geschichte des Bezirkes einmalig und erfordert ein hohes Maß an Planung und ein hohes ehrenamtliches Engagement der einzelnen Einsatzkräfte. Das bedeutet aber auch, dass die Kosten für Verpflegung, für mehr Kraftstoff für Einsatzfahrzeuge und Boote u.a. steigen werden.

Deshalb ergriff die SPD-Fraktion die Initiative und stellte im Hauptausschuss einen Antrag auf finanzielle Unterstützung in Höhe von 6.258 Euro, um die zusätzlichen Kosten zu decken.

 

Dafür eingesetzt hatte sich der SPD-Bezirksabgeordnete Andreas Bernau  (siehe Foto) und war froh, dass es für diese Idee eine breite Unterstützung in der Bezirkspolitik gab: „Die ehrenamtlichen Rettungsschwimmer opfern ihre Freizeit, um für die Sicherheit der Menschen zu sorgen. Dazu müssen diese mit zusätzlicher Verpflegung und die notwendigen Kraftstoffe für Boote und Fahrzeuge ausgestattet werden. Somit handelt es sich um gut investiertes Geld für Sicherheit der Menschen an unserem schönen Elbstrand“.

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