Neues Wandbild für Osdorf: Künstlerduo „innerfields“ stellt 42 Meter hohes Kunstwerk in Hamburgs Westen fertig

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Bezirksamtsleiterin Dr. Stefanie von Berg mit SAGA-Vorstand Wilfried Wendel (l.), Sven Solterbeck (r.), Leiter der SAGA-Geschäftsstelle Osdorf und den beiden Künstlern Holger Weißflog und Jakob Bardou Bezirksamtsleiterin Dr. Stefanie von Berg mit SAGA-Vorstand Wilfried Wendel (l.), Sven Solterbeck (r.), Leiter der SAGA-Geschäftsstelle Osdorf und den beiden Künstlern Holger Weißflog und Jakob Bardou Foto: PR
Osdorf (26. Oktober 2021, PM) · Ein Wandbild – eng verzweigt mit dem Quartier: Seit wenigen Tagen ziert das Kunstwerk „Dreiklang“ des Künstlerduos „innerfields“ die Giebelfassade im Immenbusch und beschert dem Osdofer Born einen neuen künstlerischen Höhepunkt. Das Motiv des Berliner Duos ist in enger Zusammenarbeit mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Quartiers entstanden und zeigt, wie sie sich darum kümmern, es wachsen und gedeihen lassen. Heute fand die feierliche Einweihung mit Bezirksamtsleiterin Dr. Stefanie von Berg und SAGA-Vorstand Wilfried Wendel statt.
Dr. Stefanie von Berg, Bezirksamtsleiterin Altona: „Ich freue mich, dass die SAGA die riesige Wandfläche nach der Modernisierung des Gebäudes erneut der Kunst zur Verfügung gestellt hat. Ich verstehe das Wandbild als Reminder für uns alle: Wir tragen eine gemeinsame Verantwortung für die Entwicklung des Stadtteils. Es gilt, den sozialen Zusammenhalt im Osdorfer Born auch zukünftig weiter zu stärken. So erinnert uns das Graffito mit einer kleinen, familiären Szene daran, was im Großen wichtig ist.“

Wilfried Wendel, Vorstand der SAGA Unternehmensgruppe: „Kunst am Bau ist bei der SAGA Unternehmensgruppe ein Instrument, um Quartiere nachhaltig zu entwickeln. Denn Kunst bringt Menschen zusammen, sie unterstützt die Kommunikation und das nachbarschaftliche Miteinander. Das Werk von ‚innerfields“ reiht sich erfolgreich in eine fast hundertjährige Tradition bei der SAGA ein. Die Künstler haben hier ein imposantes Werk geschaffen, das dem Osdorfer Born über das Quartier hinaus Strahlkraft verleiht. Es zeigt den Osdorfer Born als Stadtteil mit Perspektive. Die abgebildeten Personen sind Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Quartier. Sie pflegen es, kümmern sich darum und lassen es wachsen. Wir hoffen, mit dem Motiv Identifikation zu stiften und die Menschen ins Gespräch zu bringen.“

Jakob Bardou, Künstlerduo „innerfields“: "Für uns war es sehr bereichernd, uns auf das Quartier einzulassen. Die Arbeit ist so eng verwoben mit den Menschen und dem Leben dort, dass wir selbst uns ein bisschen wie ein Teil dieses Kosmos fühlen. Es ist ein Geschenk, dass wir dankbar annehmen und weitertragen."

Hintergrund
Seit 2002 prägte das Werk der beiden Künstler „Graffiti Brothers Nulon & Fusion“ die Wand im Osdorfer Born. Aufgrund von notwendigen Modernisierungsarbeiten an der Fassade musste das alte Kunstwerk weichen.
Die SAGA Unternehmensgruppe hatte daraufhin unter Beteiligung ihrer Tochtergesellschaft ProQuartier einen Urban Art Wettbewerb ausgelobt. Eine Jury entscheid sich für das Konzept vom Künstlerduo „innerfields“ – bestehend aus Jakob Bardou und Holder Weißflog aus Berlin.
Für das Auftragen des 42 Meter hohen Motivs am Immenbusch benötigte „innerfields“ rund vier Wochen. Anders als beim alten Graffito, nutzte das Duo 20 cm dicke Pinsel statt Sprühdosen. Das soll die Haltbarkeit des Wandbilds erhöhen. 180 Liter Farbe verwendeten sie für ihr Werk.
Die Künstler fotografierten für das Motiv drei Personen aus dem Immenbusch, die stellvertretend für die dortigen Bewohnerinnen und Bewohner stehen. Sie kümmern sich generationsübergreifend um ihr Quartier. Der Osdorfer Born gedeiht im Blumenkasten. Das Quartier findet sich dabei in vielen Motiven wieder: Im Wasser des Schack-Sees, in der bekannten Silhouette und dem Wunsch nach einer S-Bahn im Zentrum des Bildes.

Kunst am Bau bei der SAGA:
Bei der SAGA Unternehmensgruppe hat Kunst am Bau eine lange Tradition. Sie fördert entsprechende Projekte in ihren Beständen seit der Unternehmensgründung in den frühen 1920er Jahren. Kunst versteht sich als Mittel der sozialen Quartiersentwicklung, denn sie fördert die Kommunikation und stärkt damit das nachbarschaftliche Miteinander und schließlich die Identifikation der Menschen mit ihrem Quartier.
Letzte Änderung am Freitag, 29 Oktober 2021 06:53

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