Die Neue: Brücken-Tag im Jenischpark

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Die zweite Hälfte der neuen Knüppelbrücke parkt vorm schlossähnlichen Jenischhaus.	Die zweite Hälfte der neuen Knüppelbrücke parkt vorm schlossähnlichen Jenischhaus. Foto: Marcus Schmidt

Klein-Flottbek (16.04.2015, Marcus Schmidt) · Das schönste Herrenhaus mit den ausgewogensten Proportionen. Strahlend weiß und goldene Elemente vor den Fenstern. Kinofilme wie „Schtonk!“ oder TV-Serien wie „Das Erbe der Guldenburgs“ spielten hier. Am achten April, zehn Uhr, steht ein Tieflader davor – mit einer Holz-Stahlbrücke! Das Geländer aus naturbelassenen Baumstämmen ist ein robuster Kontrast zur feinen Touristenattraktion „Jenischhaus“.

Minuten später rollt der Schwertransport über den Sandweg des englischen Parks dahin, wo eine marode Holzbrücke Joggern und Gassigehern einen Querweg parallel zum Flüsschen Flottbek ermöglicht hatte. Ein erstes, sechs Tonnen schweres Brückenteil steht schon da. Währenddessen hebt ein gelber Schwerlast-Kran die vermoosten und einsturzgefährdeten Böden und Geländer der alten „Knüppelbrücke“ ab. Um Punkt elf Uhr hängt die erste Hälfte der neuen Konstruktion am Haken – und schwebt auf ihren neuen Platz.

Sie kam am Morgen aus den Werkstätten von „Schmees und Kühn“ im Emsland. „Am Abend wird die Brücke stehen“, verspricht Zimmerer-Meister Andreas Holste. Vor vier Jahren hatte der Projektleiter erstmals von den Sorgen der Stadt gehört: Brücke wegen Einsturzgefahr gesperrt! Seitdem hat er das besonders haltbare Robinienholz aus Südost-Europa auf 22 Metern Länge und zwei Metern Breite verbaut: „Die einzelnen Geländer-Teile sind natürlich gewachsene Rundhölzer“. Die Basis ist aber lange haltbarer Stahl.

Bezirksamtlsleiterin Dr. Liane Melzer strahlte während der Brückenmontage: „Ich wünsche mir, dass sie viele Jahre hält“. Peter Cordes, Vorstandsmitglied des Vereins der Freunde des Jenischparks freut sich: „Die Brücke ist rein aus Spendengeldern bezahlt worden.“ Der Verein ist Bauherr – der Bezirk übernimmt das Bauwerk.

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