Beschluss der Hamburgischen Bürgerschaft:

  • Planung für die S32 zur Anbindung des Hamburger Westens zügig voranbringen
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Frank Schmitt Frank Schmitt Foto: Michael Zapf/Bürgerschaftskanzlei
Bahrenfeld/Lurup (11. Oktober 2021, PM) · In der letzten Bürgerschaftssitzung wurde ein gemeinsamer Antrag der Fraktionen von SPD und Grünen einstimmig angenommen, der es zum Ziel hat, die Planungen und Realisierung der S 32 zügig voranzubringen. Der Senat soll nun unter anderem prüfen, ob die Planung, Realisierung und auch der Betrieb der S32 direkt von der Stadt Hamburg oder einem von ihr beauftragten städtischen Partner, unabhängig von der Deutschen Bahn, die sehr viele Projekte zu betreuen hat, übernommen werden kann. „Die Bürgerinnen und Bürger in Lurup und Osdorf warten inzwischen seit über 50 Jahren auf eine Schienenanbindung. Wir müssen weitere Verzögerungen unbedingt vermeiden und die Planung der S32 nach Lurup und Osdorf zügig voranbringen.“, betont der SPD-Wahlkreisabgeordnete Frank Schmitt, der auch Mitglied im Verkehrsausschuss ist. In einer Rede in der Hamburgischen Bürgerschaft am letzten Mittwoch erläuterte Schmitt den Antrag der rot-grünen Regierungskoalition.
Die Überlegungen für die Anbindung der Science City Bahrenfeld, Lurups und des Osdorfer Borns schreiten Zug um Zug voran. Der Beginn konkreter Planungen ist aber noch von weiteren Prüfungen und Machbarkeitsstudien abhängig. So wurde im Jahr 2019 noch davon ausgegangen, dass die Ausfädelung der S32 hinter dem Bahnhof Holstenstraße erfolgen solle. Inzwischen gab es im Februar letzten Jahres mit der Diebsteich-Einigung eine Verständigung darüber, dass die Variante, die S32 über den zukünftigen Bahnhof Altona am Diebsteich zu führen, verbindlich geprüft werden soll. Mit dem Antrag soll unter anderem auch diese noch ausstehende Prüfung vorangetrieben werden.
Außerdem gibt es noch die Überlegungen zu einem Verbindungsbahnentlastungstunnel zwischen Hauptbahnhof und Diebsteich, um die notwendigen Kapazitäten für die Umsetzung des Deutschland-Taktes zu schaffen. Dazu wurde bereits in der Bürgerschaft im Februar einstimmig ein Beschluss zu einer Machbarkeitsstudie gefasst, welche mittlerweile in Auftrag gegeben wurde. Mit Ergebnissen ist im kommenden Jahr zu rechnen.
Aus den Ergebnissen dieser beiden Überlegungen ergeben sich Auswirkungen auf die gesamte S-Bahn im Bereich Altona, Diebsteich und Holstenstraße und damit auch auf die Planung der S 32-Strecke in diesem Bereich Altonas. „Diese noch zu erfolgenden Prüfungen dürfen aber auf keinen Fall die Planung des bereits absehbaren Streckenverlaufes von Bahrenfeld bis zum Osdorfer Born behindern“, führt Frank Schmitt weiter aus. „Für die SPD ist der Bau der S-Bahnlinie 32 nach Osdorf und Lurup kein Lippenbekenntnis. Wir wollen die Planungen jetzt mit Nachdruck voranbringen. Mit unserem Antrag setzen wir daher nicht nur symbolisch ein wichtiges Zeichen. In Bahrenfeld und Flottbek bauen wir bereits an der Science City. Dort entstehen viele neue Wohnungen, Arbeitsplätze und innovative Forschungseinrichtungen. Viele Menschen auch von außerhalb werden dort ein- und ausgehen. Deshalb ist es mir besonders wichtig, dass die S-Bahn auch direkte Anschlüsse an den neuen Fernbahnhof am Diebsteich und den City-Tunnel nach Altona erhält. Denn der öffentliche Personenverkehr in den Hamburger Westen darf nicht zur Achillesferse der Entwicklung werden“, ergänzt die Wahlkreisabgeordnete Philine Sturzenbecher.

Im Bereich Lurup / Osdorfer Born liegt das Flaßbargmoor als Relikt der Osdorfer Moore und als besonders geschütztes und schützenswertes Biotop. Auch deshalb sollen bei der Planung die ökologischen und naturschutzrechtlichen Folgen minimiert werden. Darüber hinaus soll die ÖPNV-Anbindung der Stadtteile Bahrenfeld, der Science City, Lurup und Osdorf schon während der Planungs- und Bauzeit weiter verbessert werden. Dies kann an geeigneten Stellen auch durch Busspuren geschehen. Frank Schmitt wies in seiner Rede aber auch darauf hin, dass dies nicht dazu führen darf, dass sich Ausweichverkehre durch die Wohngebiete quälen.
„Durch die S32-West wird der Hamburger Westen endlich an den Schienenverkehr angeschlossen. Davon werden die Umwelt, aber auch Zehntausende Bürgerinnen und Bürger in den einwohnerstarken Stadtteilen Lurup und Osdorf profitieren. Bis das so weit ist, gilt es die ÖPNV-Anbindung der Stadtteile Bahrenfeld, der Science City, Lurup und Osdorf weiter zu verbessern“, betont Frank Schmitt abschließend.
Der Redebeitrag von Frank Schmitt sowie die komplette Debatte finden Interessierte in der Online-Mediathek der Hamburgischen Bürgerschaft.
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