Steffens, Dr. Kaja | CDU

Dr. Kaja Steffens Dr. Kaja Steffens Foto: PR

Kandidatin auf der CDU-Landesliste auf Platz 15:

Dr. Kaja Steffens, Ärztin, z.Zt. Hausfrau, verheiratet, vier Kinder. Mitglied der Bezirksversammlung Altona, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion, Mitglied im Fraktionsvorstand.

DorfStadtZeitung: Was finden Sie in Ihrem Wahlkreis besonders schön...

Dr. Kaja Steffens: Parks, gute Schulen, Kindergärten und alle Einkaufsmöglichkeiten bieten ein ideales Familienumfeld. Ich bin hier seit 17 Jahren zu Hause und treffe täglich bei meinen Gängen freundliche Menschen. Viele engagieren sich ehrenamtlich, es ist ein gutes Miteinander.

 
DorfStadtZeitung: ...und was muss sich unbedingt ändern.

Dr. Kaja Steffens: Vor allem der Osdorfer Born und Lurup müssen weiterentwickelt werden. Hohe Jugendarbeitslosigkeit, Armut in allen Altersgruppen und die damit verbundenen Probleme stellen uns weiterhin vor politische Aufgaben. Das Bürgerhaus Bornheide muss auskömmlich finanziert werden und die Neubauten der Stadtteilschulen Geschwister-Scholl und Lurup attraktive und erfolgreiche Bildungsinstitutionen werden. Daneben erfordert der Verkehr zukunftsweisende Konzepte, Schienenanbindung sei hier nur ein Stichwort. Es ist viel zu tun.


DorfStadtZeitung: Wie lange sind Sie in der Politik und der Bürgerschaft tätig?

Dr. Kaja Steffens: Seit 2011 bin ich Abgeordnete der Betriebsversammlung Altona.

 
DorfStadtZeitung: Ohne falsche Bescheidenheit: Was halten Sie für Ihren größten politischen Erfolg seit der letzten Wahl?

Dr. Kaja Steffens: Dass für Altona Kern nun doch ein drittes Gymnasium geplant wird und sich die Erkenntnis durchsetzt, dass die bisherige Schulentwicklungsplanung dieses Senates in Altona Kern versagt hat. Hartnäckige Oppositionsarbeit auf bezirklicher Ebene hat sich hier durchgesetzt, obwohl Schulpolitik eigentlich eine Kernkompetenz der Bürgerschaft ist.

 
DorfStadtZeitung: Was wollen Sie ab 2015 für den Westen der Stadt durchsetzen...

Dr. Kaja Steffens: Neben den großen Verkehrsthemen A7-Deckel oder Schienenanbindung für Osdorf und Lurup wird es sicherlich um den Einsatz für Geld für notwendige Maßnahmen vor Ort gehen: Parkanlagen und Spielplätze im Westen sind chronisch unterfinanziert und teilweise in einem sehr schlechten Pflegezustand, die Polizei muss zur Einbruchsbekämpfung anständig personell ausgestattet sein, Stadtteilkulturmittel müssen für Lurup und den Osdorfer Born dringend erhöht werden, Bürgerbeteiligung muss umgesetzt werden, unsinnige Busbeschleunigungmaßnahmen müssen sofort gestoppt werden. Der geplante weitere Wohnungsbau erfordert einen weiten Blick für die dann kommenden Anforderungen in den Stadtteilen: Kitas, Schulen, aber auch Seniorenangebote und Freizeiteinrichtungen müssen mitwachsen. Am Osdorfer Born werde ich mich für Bau von Studentenwohnungen einsetzen.

 

DorfStadtZeitung: ...und was für ganz Hamburg?

Dr. Kaja Steffens: Hamburg braucht gute Schulen, denn Bildung ist der Schlüssel zur Zukunft. Schulqualität zeichnet sich nicht durch teure Strukturreformen aus, sondern durch gute Lehrer und klugen Mitteleinsatz. Die Inklusion wurde übereilt und ohne Konzept umgesetzt, der Stadtteilschule zu wenig Beachtung geschenkt und die Qualität aller Abschlüsse droht zu sinken. Das Gymnasium ist in seiner Aufgabe der Hinführung zur Universität zu stärken. Schulpolitik braucht ein ruhige Hand und kühlen Kopf, losgelöst von Ideologie.

 
DorfStadtZeitung: Haben Sie ein privates Lieblingsthema in der Politik?

Dr. Kaja Steffens: Am meisten interessieren mich wohl die großen Fragen nach dem Zusammenhalt in der Gesellschaft. Ob es um sozialen Frieden, Bildungschancen, Flüchtlingspolitik, Zusammenleben der Generationen oder den interreligiösen Dialog geht, immer geht es Kern darum, wie wollen wir leben? Wie können Lösungen herbeigeführt werden und was kann Politik dazu beitragen?

 
DorfStadtZeitung: Was ist für Sie ein echtes Frauenthema?

Dr. Kaja Steffens: Eins? Ich hätte mehrere: z.B. Quote, Mütterrente, Pille danach, Betreuungsgeld…auf der anderen Seite geht dies alles auch immer die Männer direkt oder indirekt an. Unsere Gesellschaft kann es sich gar nicht mehr leisten in Männer- und Frauenthemen zu denken, das nützt auch eigentlich niemandem. Jeder Kopf wird gebraucht.

 
DorfStadtZeitung: Was halten Sie von Quoten?

Dr. Kaja Steffens: Offensichtlich leider noch notwendig, da längst keine Gleichstellung der Geschlechter erreicht ist. Ich freue mich auf den Tag, an dem die Quote überflüssig wird in Deutschland.

 
DorfStadtZeitung: Was machen Sie anders als Ihre männlichen Kollegen?

Dr. Kaja Steffens: Sollten Sie besser die fragen...

 
DorfStadtZeitung: Wie verbringen Sie Ihre Freizeit - falls Sie eine haben?

Dr. Kaja Steffens: In der Familie, mit Freunden oder auch allein beim Spaziergang mit dem Hund.

 

Ausführliche Interviews:

Anne Krischok, SPD
Karin Susan Prien, CDU
Phyliss (Filiz) Demirel, GRÜNE
Katja Suding, FDP

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