Mangelversorgung in Lurup verhindern:

  • Schulflächen dauerhaft sichern
Lurup (29. September 2021, PM) · Freiwerdende Schulflächen im Raum Lurup müssen dauerhaft für Schulzwecke gesichert werden – dies beantragen die CDU-Fraktion gemeinsam mit der FDP-Fraktion in der Altonaer Bezirksversammlung am 30. September. Alle Fraktionen hatten im vergangenen Kulturausschuss bereits der Einberufung einer regionalen Bildungskonferenz zugestimmt. Dieser Antrag soll nun sicherstellen, dass in den kommenden Monaten nicht schon Tatsachen geschaffen werden, die einer zukünftigen weiteren Schulnutzung von freiwerdenden Schulgrundstücken (am Vorhornweg und am Vermoor) entgegenstehen würden. Zusätzlich wird das Bezirksamt ausgefordert, in Lurup alternative Flächen zu identifizieren, die sich ggf. alternativ als neuer Grundschulort eignen könnten. Die Ergebnisse sind der Behörde für Schule und Berufsbildung zur Kommentierung vorzulegen und in den zuständigen Ausschüssen der Bezirksversammlung vorzustellen. Auch die Schulbehörde wird aufgefordert, kooperativ auf einer regionalen Bildungskonferenz im Frühjahr 2022 eine geeignete Schulentwicklungsplanung für Lurup vorzulegen.
Zum Hintergrund: Notwendig wird der vorliegende Antrag, weil die Neujustierung des Sozialindex für Lurup wieder die Bildung kleinerer Klassen ermöglicht. Dies hat zur Folge, dass rund 60 Kinder des Jahrgangs 1 ab dem kommenden Schuljahr 2022/23 keinen Schulplatz in Lurup haben werden. Verstärkter Wohnungsneubau und wachsender Zuzug nach Lurup verschärfen die Situation. Vertreter der Schulbehörde hatten sich dazu bereits im Kulturausschuss der Bezirksversammlung Altona geäußert und als Ausweichstandorte lediglich die Grundschule Wesperloh in Osdorf und die beiden Grundschulen am Osdorfer Born benannt. Die perspektivisch freiwerdenden Schulstandorte Vermoor und am Vorhornweg sind im Rahmen eines Flächentausches zugunsten des neuen Stadtteilschulstandortes an der Flurstraße in einem mehrere Jahre zurückliegenden „Tauschgeschäft“ für Wohnungsbau vorgesehen worden. Eigentlich stehen sie also für Schulzwecke nicht mehr zur Verfügung.

Dr. Kaja Steffens, CDU-Wahlkreisabgeordnete für Lurup und bildungspolitische Sprecherin der Altonaer CDU-Fraktion, erklärt dazu: „Es wäre fahrlässig, wenn die Luruper Schulgrundstücke jetzt für Wohnungsbau oder andere Zwecke herhalten, während wir gleichzeitig sehenden Auges auf eine Mangelversorgung mit Grundschulplätzen zusteuern. Eine Bildungskonferenz der Experten aus den Luruper Schulen, der Verwaltung aus dem Bezirk und der Schulbehörde sowie der kommunalen Politik sollte jetzt die Lage sichten, bewerten und nach geeigneten Lösungen für die Schulkinder suchen. Das Motto „Kurze-Beine – kurze Wege“ muss dabei Beachtung finden. Jede mögliche Fläche, die jetzt geprüft wird, darf nicht zwischenzeitlich anderweitigen, dauerhaften Nutzungen zugeführt werden, die einer Schulnutzung entgegenstehen würden. Wir sind das den Luruper Schulkindern schuldig.“

Frank Heuck, bildungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion Altona dazu:
„Das erwarten die Luruper und Osdorfer Eltern von uns: Die Altonaer Bildungspolitiker sind jetzt aufgefordert, die noch vorhandenen Flächen zu sichern. Vor dem Hintergrund der Zielsetzungen der Stadt, 10.000 Wohnungen im Jahr zu genehmigen und dem Druck, der dadurch auf den Bezirken lastet, wissen wir und das gilt für Sport- ebenso wie für Schulflächen: Geben wir diese erst einmal auf, stehen die Möglichkeiten, sie im Bedarfsfalle anderswo schaffen zu können bei null! Wir fordern daher als ersten Schritt eine realistische Bedarfsplanung unter Teilhabe aller tatsächlich Betroffenen, bevor vermeintlich nicht benötigte Flächen umverteilt werden. Erst recht, wenn schon jetzt deutlich klar wird, dass die zugrundeliegende Schulentwicklungsplanung zu kurz gedacht war: sie hat eine (nun erfolgte) Neubewertung der KESS-Indizierung nicht von vornherein berücksichtigt. In der Folge lässt diese Planung 60 Kinder im Regen stehen.“
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