Einen »Altonaer Solidaritätspreis« vergeben!

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Bezirk Altona (25. November 2020, PM) · Die SPD-Fraktion Altona setzt sich dafür ein, zukünftig einen „Altonaer Solidaritätspreis“ zu vergeben. Als denkbare Preisträger kommen dabei unter anderem Nachbarschaftsprojekte, Inklusionsprojekte oder Begegnungsprojekte von Alt und Jung in Frage. Ein entsprechender Antrag hierzu wird diesen Donnerstag im Hauptausschuss der Bezirksversammlung beraten.

Mit der Einführung eines Altonaer Solidaritätspreises wollen wir ein Signal setzen und das Miteinander und die Hilfsbereitschaft vieler Menschen mit- und untereinander in den Vordergrund stellen. Die Corona-Krise hat so viele tolle Beispiele dafür geliefert, wie Menschen in schwierigen Zeiten zusammenrücken und sich aushelfen. Dieses solidarische Miteinander wollen wir künftig im Rahmen einer Preisverleihung durch die Bezirksversammlung feiern“, so Sylwia Miedza, zubenannte Bürgerin der SPD-Fraktion im Sozialausschuss. Der Altonaer Solidaritätspreis steht dabei im Zeichen der Anfang 2020 verabschiedeten „Altonaer Deklaration“, deren erklärtes Ziel es ist die Vielfalt, den Zusammenhalt und die Solidarität in Altona zu fördern.

 

Mithat Capar, SPD-Abgeordneter und Fachsprecher Soziales ergänzt: „Ein „Altonaer Solidaritätspreis soll deutlich machen wie sehr Hilfsbereitschaft in unserem bunten Bezirk wertgeschätzt wird. Positive Beispiele der gelebten Solidarität und des gelebten Miteinanders können die aktuellen Diskussionen über den gesellschaftlichen Zusammenhalt positiv beeinflussen und ein deutliches Signal gegen spaltende Gruppierungen wie die Querdenker setzen.“

 

Nach Beschlussfassung durch den Hauptausschuss ist geplant, dass der Ausschuss für Soziales, Integration, Gleichstellung, Senioren, Geflüchtete und Gesundheit für die Vergabe dieses Preises bis Ende des Jahres 2020 genaue Richtlinien festlegen soll. Erstmalig vergeben werden soll der Altonaer Solidaritätspreis dann im Jahr 2021. Angedacht ist ein Preisgeld von 1.500 Euro.

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