Waldhuhn, Ei und CO2

Gesunde Hennen, die durch den Wald rennen Gesunde Hennen, die durch den Wald rennen Foto: PR
Elbvororte (22. Juli 2020, PM) · Das neue Klima-Ei zeigt: die Bereitschaft der deutschen Verbraucher in Tier­wohl und Umwelt­schutz zu investieren steigt. Das neue Klima-Ei kostet in der 6er Packung 2,79 Euro – das sind mehr als 46 Cent pro Ei. Es ist damit etwa doppelt so teuer wie ein herkömmliches Ei aus der Boden- oder Freiland­hal­tung. Doch den Verbraucher scheint der hohe Preis nicht zu stören. Das Klima-Ei verkauft sich bestens – auch in Ham­burg.
Hier werden die besonders klimaschonenden Eier von Budni angeboten. Der Droge­riemarkt hat die Klima-Eier seit Mai im Sortiment und verkauft rund 150.000 Eier in Hamburg.
Mehr geht noch nicht“, sagt Jan Göktekin, Geschäftsführer der Firma Pumperlgsund. Er hat das Klima-Ei pünktlich zu Ostern nach Deutschland ge­bracht und freut sich über den enormen Erfolg: „Das Klima-Ei räumt auch mit einem weit verbreiteten Vorurteil auf: Der deutsche Verbraucher ist doch bereit, zwei Cent mehr für ein zu bezahlen, wenn es dem Klima und Tierwohl dient.

Die Ökobilanz: Das Klima-Ei bekommt 11 von 12 Punkten
Das Start-up aus München beweist, dass Tierwohl, Klima- und Umweltschutz mit rentabler Lebensmittelproduktion vereinbar sind. Das internationale Eaternity Institut bestätigt den besonderen ökologischen Fußabdruck der Klima-Eier. Eine Untersuchung ergab, dass die Ökobilanz des Bioprodukts inklusive Produktion und Trans­port zum Handel 11 von 12 möglichen Punkten erreicht. Dabei musste sich das Klima-Ei für den Eaternity Score in vier Kategorien beweisen: Tierwohl, Umwelt, Regenwald und Was­ser.

Die Bewertungs-Ergebnisse sind beeindruckend:
· Das Klima-Ei hat eine um 27% bessere Klimabilanz als das durchschnittliche Bio-Ei (EU-Bio) – und ist 47% besser als das Freiland-Ei.
· Die Produktion von sechs Klima-Eiern verbraucht nur 26 Liter Wasser - bei klassischen Eiern aus Boden­hal­tung sind es 31,9 Liter.

· Die gesamte Wertschöp­fungs­kette erzeugt lediglich 857 Gramm CO2 – bei normalen Bio-Eiern sind es über 1.000 Gramm.

Bekannt geworden ist das Start-up Pumperlgsund durch die Sendung „Die Höhle der Löwen“. Die Gründer Jan Göktekin und Fabian König konnten den Investor Frank Thelen 2017 mit haltbarem pasteurisiertem Eiklar zu einem Investment von 500.000 € überzeugen. „Wir haben uns alle in Frage kommenden Hal­tungsformen für unsere Pro­dukte angeschaut und gehen in Sachen Tierwohl und Lebens­mit­telsicherheit keine Kom­pro­misse ein“, meint Jan Göktekin. Alle Eier für das Klima-Ei und für das Eiklar werden von Waldhühnern aus Dänemark gelegt.

Eier von Waldhühnern mit Güteklasse A
Sie scharren im Schutz von Wäl­dern, springen in Baum­kronen umher, nehmen ein Staubbad im Schatten und picken Biofutter. Die Wald­hühner genießen ihr Leben auf großzügigen Auslaufflächen mit den verschiedenen Vegeta­tionszonen - mindestens 50% davon sind bewaldet. Nur so wird der Auslauf von den Hüh­nern auch tatsächlich genutzt, der Wald bietet den Hühnern den Schutz vor Greifvögeln. „Und auf den dänischen Höfen gilt Null Toleranz bei Salmo­nellen, die Höfe werden jede Woche getestet“, meint der Ge­flügelexperte und Farmma­na­ger bei Dava Foods Per Kruse. Die verantwortungsvolle Hal­tung zeigt sich vor allem auch an der Qualität der Eier mit der Güteklasse A. Kriterien dafür sind der gute Geschmack, die Schalendicke und Gewicht und Größe der Eier.

INFO: www.klima-ei.info
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