Kirchenkreis ist „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“

 Bei der Übergabe des ADFC-Zertifikats vor dem Haus der Kirche. Von links: Georg Sommer, Bastian Hagmaier, Propst Dr. Karl-Heinrich Melzer. Bei der Übergabe des ADFC-Zertifikats vor dem Haus der Kirche. Von links: Georg Sommer, Bastian Hagmaier, Propst Dr. Karl-Heinrich Melzer. Foto: Monika Rulfs
Elbvororte (23. September 2020, PM) · Im August 2020 hat der Ev.-Luth. Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein die neue EU-weite Zertifizierung „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ in „Silber“ erhalten. Seit 2017 vergibt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) dieses Siegel. Heute wurde das Zertifikat übergeben.
Georg Sommer, ADFC-Landesvorsitzender Hamburg, sagte: „Der Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein fördert Nachhaltigkeit insgesamt – und besonders auch den Radverkehr mit vielen verschiedenen Maßnahmen. Das bringt gleich mehrere Vorteile: Es stärkt die Mitarbeiterbindung sowie das Teamgefühl“. Zugleich könne ein Arbeitgeber beim betrieblichen Gesundheits-, Umwelt- und Mobilitätsmanagement punkten.
Um mehr Mitarbeiter*innen für das Radfahren zu gewinnen, bietet der Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein einiges an. So motiviert sein Klimabüro regelmäßig zur Teilnahme an der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“. Für die Radpendler*innen wurden sichere, trockene und barrierearm befahrbare Abstellanlagen vor dem Haus der Kirche und in der Tiefgarage geschaffen. Dort gibt es auch eine Fahrradreparatur-Station mit Luftpumpe und gängigen Werkzeugen. Ebenfalls im Untergeschoss stehen Umkleidemöglichkeiten und Duschen zur Verfügung. Saisonale Fahrrad-Checks, Dienstradleasing sowie eine Dienstrad-Flotte mit E-Bike ergänzen das Angebot. Propst Dr. Karl-Heinrich Melzer, selbst regelmäßiger Fahrradfahrer, sagte: „Für eine nachhaltige Mobilität ist uns wichtig, nicht nur technische Lösungen zu finden, sondern auch unser Mobilitätsverhalten zu verändern.“

Fahrradfreundliche Arbeitgeber sparen Ressourcen und setzen Finanzen sinnvoll ein, so der ADFC: Radabstellanlagen sind günstiger und brauchen weniger Platz als PKW-Parkplätze. Die Kosten für Fahrrad-Förderung liegen niedriger als für eine Unterstützung der PKW- und ÖPNV-Nutzer. Unternehmen, die den Radverkehr systematisch fördern und sich zertifizieren lassen, haben selbst etwas davon: Wenn mehr Menschen mit dem Rad zur Arbeit kommen, wird damit Bewegungsmangel vorgebeugt. Wer mit dem Fahrrad zur Arbeit kommt, hat im Schnitt ein Drittel weniger Krankheitstage – und ein niedrigeres Infektionsrisiko. Fahrradfreundliche Maßnahmen tragen zum betrieblichen Umweltmanagement bei und sind ein wesentlicher Bestandteil eines nachhaltigen Mobilitätsmanagements.
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