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»Jetzt müssen die Rissener ran!«

Rissen (27.11.2013, Marcus Schmidt) · „Keine Angst, es klappt!“ Das meint Wolfgang Schüler,  Quartiersmanager, der mit Sankt Georg „Sex, drugs and crime“ übernommen hat, gegenüber Rissenern in ihrem Gymnasium. Vergangene Woche ging es dort erneut um die Finanzierung eines Quartiersmanagers für Rissen. Schüler hat östlich der Alster, ein boomendes Viertel mit begehrten Läden und der höchsten Hoteldichte Hamburgs daraus mitgestaltet. Er hat kleine Händler und Gastronomen gerettet und neu angesiedelt. Die Grundeigentümer haben kaum noch Leerstände. Eine andere Quartiersmanagerin hat die gigantische City Nord und jetzt Bramfeld unter ihre Hände genommen: Sylvia Soggia füllt durch Ihre Arbeit die Läden, Restauants und Büros. Sie belebt „ihre“ Viertel neu. Beide beweisen es: „Es geht – ihr müsst nur machen, einmal anfangen!“

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Andreas Bernau erneut zum SPD Vorsitzenden gewählt

Groß Flottbek (26.11.2013, PM) · Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde heute bisherige Vorsitzende Andreas Bernau (49) im Amt bestätigt und für weitere 2 Jahre zum Vorsitzenden der SPD Flottbek-Othmarschen gewählt. Unterstüzt wird Andreas Bernau auch weiterhin von seinen Stellvertreterinnen Sabine Köster (41) und Ilona Schulz-Müller (66) welche ebenfalls das Vertrauen der Mitglieder erhalten haben.

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LotterieSparen erbringt 2,7 Millionen für den guten Zweck

 

Elbvororte (26.11.2013, Markus Krohn) · Heute Vormittag wurden im Saal des Hamburger Konservatoriums die Zweckerträge aus dem Haspa-Lotteriesparen an zahlreiche gemeinnützige Organisationen im Hamburger Westen verteilt. Insgesamt wurden 114.000 Euro an Organisationen in den Elbvororten verteilt, 22.000 Euro mehr als im vergangenen Jahr.

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Waitzstraßen-Glanz fast gesichert

Groß Flottbek (21.11.2013, Markus Krohn) · Die Mitglieder der In­ter­es­sen­gemeinschaft Waitz­stra­ße haben am Montag be­sprochen, auf welche Weise die Weihnachtsbeleuchtung in diesem Jahr doch noch realisiert werden kann.
Melanie Krey, Vorsitzende der Waitzstraßen-Gemeinschaft sagte der DorfStadtZeitung: „Wir können uns die Waitzstraße ohne weihnachtliche Beleuchtung nicht vorstellen und setzen daher alle Hebel in Bewegung, um unseren Kunden doch noch ein wenig weihnachtlichen Glanz beim Einkauf ihrer Geschenke bieten zu können“.

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Der Traum von Olympia am Hemmingstedter Weg

Groß Flottbek (19.11.2013, Markus Krohn) · Der Traum von Olympia in Hamburg geht weiter – mit ein wenig Glück kann er sogar am Hemmingstedter Weg in Groß Flottbek wahr werden: Drei Vereine und der Bezirk sind sich grund­sätzlich einig darüber, dass die Sportanlage des THCC Rot-Gelb* modernisiert werden sollte. Vor allem wünschen sich die Beteiligten endlich Kunstrasenplätze für die Hockeyspieler aus Hamburgs Westen. Andere Sportler mit gleich hohem Leistungsniveau trainieren anderswo schon längst auf dem gelenkschonenden und pflegeleichten Material, das eine ganzjährige Nutzung ermöglicht. „Altona ist eine bundesweite Hochburg des Hockeysports. Die Regenerationszeiten von Rasen lassen nur geringe Spiel- und Trainingszeiten zu. Kunstrasenplätze sind daher unerlässlich, um den ganzjährigen Spielbetrieb der Vereine zu ermöglichen und sind ausschlaggebend für die Zukunft der Altonaer Sportlandschaft“ heißt es in einer Pressemitteilung der CDU-Bezirksfraktion.

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Rissen braucht noch 50.000 Euro für einen »Anpacker«

Rissen (19.11.2013, Marcus Schmidt) · „Wir brauchen noch rund 50.000 Euro. Diese wollen wir an und ab der Veran­stal­tung am 21. November 2013 zusammentragen.“ Das schrieb Handelskammer-Re­fe­rent Michael Kuhlmann unserem Reporter am 14. November. Es geht um die Sammlung für einen Quartiersmanager in Rissen. Mit 60.000 Euro soll er in drei Jahren neues Leben ins Dorf bringen, engere Zusam­men­arbeit, Maßnahmen, Aktio­nen und Umsatz anschieben. Immobilienbesitzer, Kaufleute, Kirche, vor allem Nachbarn und Kunden wünschten sich im Frühjahr vieles, das jetzt auf den Weg ge­bracht werden soll. (Die DSZ berichtete.)
Während einer Pressekonferenz beim Rissener Bürgerverein warnte Marion Krebs, eine der Engagierten unter den Kauf­leuten: „Die Fassade bröckelt“. Allein zur Jahreswende sollen ein Spielzeug-Laden, ein Tep­pich­händler und ein Blumen­la­den schließen.

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Blankeneser diskutieren: Flucht und Asyl in Europa – Was tun?

Blankenese (15.11.2013, Cornelia Strauß) Zwischendurch lachten die Diskutanten, doch das Thema blieb ernst. Fünf Fachleute rangen im Gemeindehaus Blankenese um Lösungen zur aktuellen Flüchtlingsfrage. Asylrecht in Europa, Lampedusa-Flüchtlinge in St. Pauli, deutsche Gesetzgebung und EU-Richtlinien – komplex waren die Themen für die Vertreter aus Justiz, Politik, Kirche und Diakonie. ZEIT Online-Redakteur Lenz Jacobsen moderierte das Podium, mehr als 70 Zuhörer diskutierten mit.

„Gestern haben wir Wohncontainer für die afrikanischen Gäste der St. Pauli-Kirche aufgebaut“, sagte Pastor Sieghard Wilm: „Der Bezirk Altona hat sich in bewundernswerter Weise in einem Bündnis aller Parteien hierfür gerade gemacht.“ Damit könne die Kirche die humanitäre Situation der Flüchtlinge gestalten, so der St.-Pauli-Pastor: „Zahlreiche Ehrenamtliche helfen mit, auch mit kostenlosen Sprachkursen.“ Der Pastor schmunzelte: „Darunter sind viele Deutschlehrerinnen vom alten Schlag, wie ich sie noch aus der Schulzeit kenne.“

Die Flüchtlinge aus Afrika, das steht fest, kommen warm und sicher über den Winter. Doch wie groß ist ihr rechtlicher Spielraum in Deutschland? Reinhard Wilke, Richter am Oberverwaltungsgericht Schleswig, erklärte den Rechtsweg: „Wir müssen ihren Fluchtstatus klären. Sie sprechen hier in Blankenese von Menschen und Gästen.“ Das seien wichtige Stichworte der Zivilgesellschaft: „Die Justiz arbeitet hingegen mit Begriffen aus dem Rechtsbereich.“ Sind es Menschen, die aus Gefahr für Leib und Leben Asyl suchen? „Dann“, so Wilke, „erhalten sie auch Asyl. Das ist bindende völkerrechtliche Konvention in der BRD und in der EU, die inzwischen erweitert wurde.“ Racheakte von Clans, Klitorisbeschneidung und das Fehlen eines Staates, der Rechtssicherheit bietet, gehören dazu.

Doch hier liegt der erste Haken: „Ein vermeintlich rechtsstaatlicher Schutz ist bei vielen Staaten kaum überprüfbar“, erklärte Anne Harms, Leiterin von Fluchtpunkt. Die kirchliche Hilfsstelle der Nordkirche hat die Aufgabe, Anwalt der Flüchtlinge zu sein. Harms: „Ein Rechtsstaat zeichnet sich nicht nur durch Verordnungen aus. Wir müssen prüfen, ob sie mit der Verfassung und der zitierten Menschenwürde in den Fluchtländern vereinbar sind. Das ist oft nicht möglich.“

Die größte Zahl der Flüchtlinge sind nach Rechtsexperte Wilke Migranten, etwa aus wirtschaftlichen Gründen. Gleich hier verwies Pastor Wilm auf  St. Pauli: „Angesichts menschlicher Dramen hilft die Unterscheidung zwischen Arbeitsmigranten und Flüchtlingen wenig. Flüchtling oder Migrant: Wir müssen helfen.“ Das betonte auch Christiane Schneider, Verlegerin und Mitglied der Linken in der Hamburger Bürgerschaft: „Die Menschen, die kommen, nehmen ihren Tod in Kauf, um nach Europa zu gelangen. Dass Menschen durch uns zu Tode kommen, dürfen wir als zivilisierte Europäische Union nicht hinnehmen.“

„Wird es besser, wenn wir allen Flüchtlingen die Tore öffnen?“ fragte Moderator Jacobsen. „Was ist die  Antwort der Politik?“ Die richtige Sprache sei hier eine besondere Gradwanderung, meinte Karin Prien (CDU). Die Rechtsanwältin, ebenfalls Mitglied der Hamburger Bürgerschaft, warnte davor, dass die eine Seite der anderen in der Argumentation das moralische Recht abspricht. „Wenn wir in Hamburg weiterkommen wollen, müssen wir das ändern“, so Prien: „Ich sehe keinen Widerspruch zwischen Rechtsstaat und Humanität. Alle Parteien in Altona haben fraktionsübergreifend dafür gestimmt, dass die Lampedusa-Flüchtlinge in Hamburg über den Winter kommen und innerhalb des Bleiberechts alle Prüfungen durchlaufen können, und zwar  innerhalb eines verfassungsgemäßen Regelwerks: Dies als Bürokratie zu bezeichnen ist wertend.“

Das Publikum nickte zustimmend mal bei der einen, mal bei der anderen Sichtweise, doch schon waren sich beide Vertreterinnen der Hamburger Bürgerschaft wieder einig: „Die Entscheidung im Bezirk Altona für die Lampedusa-Flüchtlinge ist richtig.“ Prien mit Blick auf die Zukunft: „Flüchtlinge müssen besser behandelt werden. Das Arbeitsverbot ist eine schlechte Lösung. Wir müssen bei minderjährigen Flüchtlingen anfangen und sie ausbilden.“ Das hörte Anne Harms von Fluchtpunkt gern. Sie erlebt in der Praxis immer wieder, dass Jugendliche keine Papiere haben, ihr Alter zu hoch eingestuft wird und sie deshalb keine Schulbildung mehr erhalten.

„Solche Impulse kommen immer aus der Gesellschaft“, meinte Christiane Schneider. „Jetzt muss die Politik sie aufgreifen.“ Hinzu komme, dass Deutschland dringend Zuwanderer braucht. Das belegte Dr. Margret Johannsen vom Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg und als Blankeneser Gemeindemitglied mit aktuellen Zahlen.

Klar wurde an dem Abend auch: Keine gesellschaftliche Gruppe kann alleine für das Asylrecht neue rechtliche Verfahren entwickeln. Dr. Denise von Quistorp erklärte dazu die Position der GemeindeAkademie Blankenese, die mit dem ‚Runden Tisch - Hilfe für Flüchtlinge’ zu dieser Diskussion eingeladen hatte: „Probleme von  Flucht und Asyl in Europa können Verantwortliche und Gruppen nur gemeinsam lösen. Denn auch die Verantwortung hat ja niemals nur einer allein.“

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Schmeckt gut: MINT-Tag am Gymnasium Rissen

 

Rissen (13.11.2013, PR) · 70% der Erdoberfläche besteht aus Wasser, fast alle Metropolen liegen direkt am Meer und die Eiweißversorgung der noch immer rasant wachsenden Menschheit kann nur durch nachhaltige Fischerei verbessert werden. Organisiert über die Forschungsbörse haben der Fischereibiologe Dr. Ekau vom Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie in Bremen und der Physiker und Spezialist für Küstenozeanographische Messsysteme Dr. Flöser vom Helmholz-Zentrum Geesthacht in einem jeweils einstündigen Vortrag am Gymnasium Rissen über die Themen „Nachhaltige Fischerei“ und „Messsysteme der Ozeanografie“ referiert.

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Mensch und Tier pflegen die Natur

Rissen (14.11.2013, MK) · Derzeit werden Besucher des Naturschutzgebietes Schnaakenmoor zwei Pferde bei der Naturschutzarbeit sehen und erleben können. Der Pflege- und Entwicklungsplan im Schnaakenmoor sieht vor, die Offenfläche frei zu halten. Die immer wieder aufkommende Naturverjüngung von Kiefer, Weide und vor allem Birke muss dafür von der Fläche entfernt werden. Und das nach Möglichkeit mit dem Wurzelwerk.

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Schritt für Schritt zur eigenen Bibliothek

Blankenese (10.11.2013, PM/MK). Auf dem Weg zu einer eigenen Bibliothek auf dem Schulgelände hat die Stadtteilschule  Blankenese einen weiteren Schritt zurückgelegt. Bereits am 26. Oktober 2013 wurde das umgestaltete Gelände am Haupteingang Frahmstraße 15a/b vom „Förderverein Bibliothek Stadtteilschule Blankenese e.V.“ offiziell als „Lesegarten“ mit einem großen Flohmarkt eröffnet. Der Lesegarten liegt unmittelbar neben dem derzeitigen Bibliothekswagen, der bis zum voraussichtlichen Baubeginn 2014 symbolisch das Projekt repräsentiert und der Schulgemeinschaft als Rückzugsort zum Lesen dienen soll. Nach Fertigstellung wird das Gelände als Außenbereich an den Bibliotheksbau angeschlossen.

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