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Pressemitteilung des Bürgerbegehrens »Elbstrand für alle!«

Der Elbstrand bei Oevelgönne
Der Elbstrand bei Oevelgönne Foto: Foto: www.mediaserver.hamburg.de / Andreas Vallbracht
Othmarschen (17. September 2017, PM) · Mit einer hohen Wahlbeteiligung von 40% haben die Altonaer Bürger abgestimmt. Die Mehrheit wünscht sich, dass kein Weg am Strand gebaut wird. "Die hohe Wahlbeteiligung hat gezeigt, wie wichtig den Hamburgern die Gestaltung des Elbufers ist. Wir haben versucht, im Streit um einen Strandweg als Stimme der Vernunft aufzutreten. Es gibt unterschiedliche berechtigte Interessen, und wir haben einen konkreten Lösungsweg aufgezeigt, der nach unserer Überzeugung ein Gewinn für alle wäre", so Vertrauensmann Hans-Jörg Rüstemeier.

Dennoch ist die Initiative von dem Wahlergebnis positiv überrascht, denn immerhin 21.000 Bürger haben sich für einen Strandweg ausgesprochen: "Mit einem so guten Wahlergebnis haben wir gar nicht mehr gerechnet, nachdem die Debatte immer wieder auf einen Radweg reduziert worden war,” so Initiativen-Sprecherin Samina Mir. "Wir danken allen Mitstreitern für die großartige Unterstützung während des Wahlkampfs."

Die Initiative “Elbstrandweg für alle” hatte in ihrer Stellungnahme, die den Wahlunterlagen beilag, für einen schmalen, ansprechend gestalteten Fußweg am oberen Rand des Strandes geworben. Gleichzeitig wurde eine maßvolle Verbreiterung der Sandflächen vorgeschlagen, um die Erholung und das Strandleben zu bereichern. Der Strand sollte für verschiedene bisher ausgeschlossene Gruppen zugänglich gemacht, und der bislang unterbrochene Elbuferweg verbunden werden.

"Die öffentliche Meinung konnten wir nicht in ausreichendem Maße für unser Konzept gewinnen. Dies hat verschiedene Ursachen: unter anderem eine sehr emotionalisierte Debatte, die überwiegend von starken Übertreibungen und nur in geringem Maße von Sachargumenten geprägt war", so Rüstemeier. "Um nur ein Beispiel zu nennen: Es wurde monatelang nur von einem breiten mehrspurigen Radweg gesprochen, obwohl unser Konzept eines Fußwegs mit eingeschränkter Freigabe für Fahrradfahrer längst bekannt war."

Wie geht es jetzt weiter? "Jetzt ist es wichtig, dass das Bezirksamt dies als Signal versteht und tätig wird. Die Probleme in Övelgönne lösen sich nicht einfach in Luft auf. Um auf die Erosionsprobleme im Westteil des Strands zu reagieren und den Sandstrand zu sichern, haben wir mit dem Konzept #openELBSTRAND eine Stranderweiterung und Sicherung durch Buhnen vorgeschlagen. Hiervon unabhängig braucht die Stadt sichere und attraktive Wege für das Verkehrsmittel Fahrrad," so Mir. "Wir erwarten von der Initiative “Elbstrand retten”, dass sie sich wie versprochen für Alternativrouten einsetzt und jetzt nicht die Hände in den Schoß legt."

Letzte Änderung amMonday, 18 September 2017 08:38

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