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Das neue Bezirksparlament

Elbvororte/Bezirk Altona (27.05.2014, Markus Krohn) · Am gestrigen Abend veröffentlichte das Bezirksamt Altona in einer Pressemitteilung das vorläufige Ergebnis der Bezirksversammlungswahl.

Nach Auszählung der Bezirks- und Wahlkreislisten ergibt sich folgendes Ergebnis:

 

Partei Stimmenanteil in % Sitze gesamt davon über die
Bezirksliste
davon über die
Wahlkreislisten
SPD 30,0 % 16 7 9
CDU 23,3 % 12 2 10
Grüne 22,1 % 12 5 7
Die Linke 14,0 % 7 3 4
FDP 4,4 % 2 2 0
AfD 3,3 % 2 2 0
Piraten 2,5 % 0 0 0
Freie Wähler 0,4 % 0 0 0

 

Das sind Ihre Bezirksabgeordneten aus den Elbvororten:

 

Im Wahlkreis 4:
Andreas Bernau (SPD), Sven Hielscher (CDU), Katarina Blume (CDU) und Dr. Ingo Lembke (Grüne)

 

Im Wahlkreis 6:
Claudius von Rüden (SPD), Oliver Schmidt (SPD), Tim Schmuckall (CDU), Dr. Kaja Steffens (CDU) und Eva-Maria Botzenhart (Grüne)

 

Im Wahlkreis 7:
Henrik Strate (SPD), Uwe Szczesny (CDU), Dr. Anke Frieling (CDU) und Gesche Boehlich (Grüne)

 

Dazu kommen noch Wahlkreisabgeordnete aus Bahrenfeld, Ottensen und Altona.

 

Über die Bezirksliste wurden außerdem gewählt:
Thomas Adrian, Martina Friederichs, Ilona Schulz-Müller, Dr. Frank Toussaint, Anne-Marie Hovingh, Algan Behcet und Ute Naujokat (SPD), Susanne Schütt und Clemens Reus (CDU), Christian Trede, Sven Kuhfuß, Stefanie Wolpert, Yusuf Uzundag und Niki von Salisch (Grüne), Inge Hannemann, Wolfgang Ziegert, Hasan Burgucunoglu (Die Linke), Lorenz Flemming und Alexandra Gräfin Lambsdorff Ffr. v. d. Wenge (FDP) und Dr. Bernd Baumann sowie Dr. Claus-Dieter Schülke (AfD).

 

Auffällig ist, dass sowohl Grüne als auch Linkspartei auf Bezirksebene überproportional viele Stimmen hinzu gewonnen haben. Die SPD verliert zweistellig. Die erste Reaktion des bisherigen Fraktionsvorsitzenden der CDU, Uwe Szczesny: „Es ist eindeutig zu sehen, dass dieses Wahlergebnis eine Protest- oder Denkzettel-Wahl ist. Die SPD hat verloren. Das ist richtig. Durch die Bank in allen Bezirken um die zehn Prozent herum. Die Stimmen haben aber Protest-Parteien bekommen. Parteien, von denen der Wähler nicht davon ausgeht, dass die in die Regierung gehen werden. Das betrifft in erster Linie die Linke und die AfD. Der Zuwachs der Grünen ist anders zu bewerten. Aber da muss man mal im Einzelnen schauen, wie die Wählerbestrebungen sind. Wäre es eine Wechselstimmung gewesen, dann würde von diesem Verlust der SPD, die CDU zumindest teilweise profitiert haben. Das hat sie eindeutig nicht, weil sie ihren Stimmenanteil hat halten können, aber nicht zugewonnen hat.

Zu den Gewinnerinnen gehört Blankeneserin Gesche Boehlich von den Grünen: „Das Ergebnis war zu erwarten. Wir haben schon darauf gehofft und damit gerechnet, dass es für uns gut laufen wird. Weil unserer Wähler treue Wähler sind und die Wahlbeteiligung leider gering ist. Aber die grünen Wähler gehen an die Urne. Wir sind zufrieden. Wir müssen diese Wahl noch auswerten. Nur das prozentuale Ergebnis zählt nicht.

Der Hamburger Kandidat für das Europaparlament, Wolf Achim Wiegand aus Rissen von den Freien Wählern, scheiterte an etwa 15.000 zu wenigen Stimmen bundesweit: "Ich muss mich nach dem anstrengenden Wahlkampf erstmal sortieren und dann schaue ich wieder nach vorn", gibt Wiegand sich kämpferisch. Heute Nachmittag trat Wiegand dann von seinem Amt als Vorsitzender der Freien Wähler Hamburg zurück: "Die Neuwahl eines Landesvorsitzenden findet in Kürze statt. Einen möglichen Nachfolger gibt es noch nicht, es ist für mich denkbar, dass er neu von außen kommt. Bis zu seiner Wahl bleibe ich geschäftsführend im Amt. Ich danke allen Mitgliedern und Mitstreitern für den bisherigen gemeinsamen Weg!"

 

Sie können die Auszählung unter diesem Link beim Statistikamt im Detail verfolgen, wenn Sie mögen.

Alle Bezirksabgeordneten finden Sie in der nächsten Ausgabe der DorfStadtZeitung.

Letzte Änderung amDonnerstag, 26 Februar 2015 17:25
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Warten aufs Endergebnis: Der Linke Robert Jarowoy, der Christdemokrat Uwe Szczesny und die Grüne Gesche Boehlich bestaunen und diskutieren die eingehenden Zahlen. Foto: Schmidt

Nachzählung: Wo sonst die Bezirksabgeordneten debattieren, stapeln sich Berge von Kartons mit Wahlzetteln. Der Kollegiensaal ist das Herzstück der Politik im Bezirk. Foto: Schmidt

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