Iserbrook - Dorfstadt Elbvororte
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Iserbrook (21.03.2013, Manuela Tanzen) Empörter Anruf in der DSZ-Redaktion: „Die stechen sich ihre Tattoos im Schaufenster. Vor allen Leu­ten. Das geht doch nicht, da gehen doch auch Schul- und Kindergartenkinder vorbei!“ „Das war privat und wird nie wieder vorkommen“, sagt Sam Schulz, Betreiber von „First Tattoo’s“, Iserbrooks erstem und einzigem Tattoo-Studio. „Wir sind hier noch am Auf­bauen. Tätowiert wird selbstverständlich in einem eigens dafür eingerichteten Raum.“  
Tattoos in Iserbrook, passt das? „Eigentlich wollte ich nach Blankenese, bin dort aufgewachsen“, lacht Sam Schulz. „Wir sehen hier sehr gute Chancen, sind weit und breit konkurrenzlos.“ Zu den Tattoos sollen noch Piercings und Permanent-Makeup angeboten werden. Schulz ist sicher: „Tattoos kommen raus aus der Schmuddelecke. Jeder jüngere Promi ist mittlerweile tätowiert!“  Weiterer „Standort­fak­tor“: Udo, seit 37 Jahren professioneller Tattookünstler, hat bereits Kunden, die sogar aus dem Ausland anreisen. Udo, und weiter? „Einfach Udo. Ein Tattoo ist etwas sehr Persön­li­ches; wir kommen den Men­schen sehr nahe, da spricht man sich mit Vornamen an.“
Wie haben die Nachbarn reagiert? „Sehr positiv“, strahlt Sam, der bisher im Perso­nen­schutz tätig war. „Wir hatten hier schon Neugierige, die sich gefreut haben, uns hier zu haben und nun nicht mehr auf den Kiez fahren zu müssen. Und unsere Nachbarin aus dem Friseurladen überlegt, sich Katzenpfoten-Tattoos bei uns stechen zu lassen.“

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