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Fast startklar: Olympia im Derby-Park

Klaus Meyer: „Wir sind für Olympia gerüstet!“
Klaus Meyer: „Wir sind für Olympia gerüstet!“ Foto: Marcus Schmidt

Groß Flottbek (18.06.2015, Marcus Schmidt) · Im Mai spürte man bereits den olympischen Geist im Derby Park Klein Flottbek. Nun werden die Pläne rund um die Reitwettbewerbe für die Olympischen Spiele in Hamburg konkretisiert. Die DorfStadt-Zeitung fragte Klaus Meyer, der seit 1987 mit an der Spitze des Norddeutschen und Flottbeker Reitervereins (NFR) steht. Während seiner Amtszeit entwickelte sich das Turnier zu dem Weltklasse-Event, das es heute ist. Das Springderby ist Teil der wichtigsten Reitsport-Tourneen um die Welt, wie der Longines Global Champions-Tour und der DKB-Riders Tour.

Lokale Unterstützer wie Albert Darboven oder globale Konzerne wie Hennes und Mauritz tragen den Namen des Turniers ebenfalls in die Welt.

Ist der Hamburger Westen reif für Olympia? Der Derby Park ist seit 1920 fast starklar! Was Klaus Meyer (78), der erste Vorsitzende des gastgebenden Vereins, über die Spiele denkt, erfuhr Marcus Schmidt:

DorfStadt-Zeitung: Herr Meyer, glauben Sie, dass Hamburg die Olympischen Spiele bekommt? Was können Sie beitragen?

Klaus Meyer:Wir sind zumindest in der Auswahl für die Reiterspiele. Der Deutsche Olympische Sportbund war hier und hat sich alles angeguckt – mehrfach. In der Bewerbung sind wir auch vorgesehen. Letztlich haben wir natürlich wenig Einfluss darauf. Dass Hamburg das kriegt - das hoffen wir alle sehr stark...
...Wir können hier alles machen. Wir kriegen die Olympiade hier unter, wenn es gewollt ist. Wir müssen natürlich am Platz etwas machen. Der Rest ist kein Problem. Zum Beispiel müsste der Wall weg. Das sind zwei Tage Erdarbeiten.

Wie würde das Stadion aussehen? Haben Sie die aktuellen Pläne gesehen? Es gab schon welche für 2012...

...Da haben wir mal Pläne gemacht, als Hamburg sich damals beworben hat. Das sind die Pläne, die heute noch Grundlage sind. Im Grunde ist es so: Da, wo die jetzige Tribüne ist, kommt etwas Neues hin, in das mehr Menschen reingehen. Dort, wo beim Derby das VIP-Zelt steht - das würden wir gern miteinbeziehen. Der Winkel über’m Haupteingang, Richtung Bahnhof - würde fest bebaut werden. Der wäre auch für’s Derby und Championate da, um die wir uns gern bewerben würden.

Sind Sie in den Bereich „Verkehrsführung“ eingebunden? Das interessiert direkte Nachbarn besonders...

Da sind wir überhaupt nicht mit eingebunden. Das können wir auch gar nicht lösen. Ich kann Ihnen nur sagen: Ich bin bei sehr vielen Olympiaden gewesen, Barcelona, Atlanta und so weiter. In Barcelona liegt der Platz in der Stadt. Die haben die Bahn auch vor der Tür. In Atlanta ist die Anlage in einem kleinen Vorort gebaut worden. Da war enorm viel Platz. Trotzdem waren die Parkplätze kilometerweit weg. Da wurde nur mit Shuttle-Services gearbeitet... ...Wir haben das Volksparkstadion, die Trabrennbahn – da gibt es genug Parkplätze. Von dort müsste man fahren, das ist meine persönlich Meinung. Was die Stadt macht, darauf habe ich keinen Einfluss.

Letzte Änderung amThursday, 18 June 2015 13:43

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