Altonaer Christdemokraten ehren Birgit Breuel anlässlich ihres 80. Geburtstags

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Marcus Weinberg, Dr. Philipp-Christian Wachs, Birgit Breuel, Karin Prien und der Ehemann Ernst Breuel Marcus Weinberg, Dr. Philipp-Christian Wachs, Birgit Breuel, Karin Prien und der Ehemann Ernst Breuel Foto: PR
Rissen (15. Januar 2018, PM) · Am 7. September feierte Birgit Breuel, ehemalige Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft, niedersächsische Ministerin für Wirtschaft und Verkehr, Finanzministerin, ehemalige Präsidentin der Treuhandanstalt und Generalkommissarin der Expo 2000 in Hannover ihren 80. Geburtstag.
Aus diesem Anlass haben die Christdemokraten in Altona, den Elbvororten und Blankenese zu einer Matinée zu Ehren von Birgit Breuel ins Haus Rissen eingeladen. Die Begrüßung der über 60 Gäste übernahm der Kreisvorsitzende der CDU Altona/Elbvororte und Bundestagsabgeordnete, Marcus Weinberg. Im Anschluss daran hielt Dr. Philipp Wachs, Geschäftsführender Vorstand und Direktor des Instituts Haus Rissen die Laudatio. Zum Abschluss schließlich sprach Karin Prien, Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein und Vorsitzende der CDU Blankenese. Unter den Gästen waren u.a. zahlreiche Abgeordnete und ehemalige Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft und des Deutschen Bundestages, so der erste Vizepräsident der Hamburgischen Bürgerschaft, Dietrich Wersich, die Altonaer Abgeordnete Franziska Grunwaldt sowie der ehemalige Fraktionsvorsitzende der CDU-Bürgerschaftsfraktion Bernd Reinert, die ehemaligen Bundestagsabgeordneten Dr. Herlind Gundelach, Prof. Dr. Richard Schröder und Jürgen Klimke. Zugegen waren auch die Kuratoriumsmitglieder vom Haus Rissen, Dr. Christian von Boetticher, Georg C. Domizlaff und Dr. Nicolas Graf von Rosty-Forgách und weitere Weggefährten Birgit Breuels.
Marcus Weinberg, Kreisvorsitzender der CDU Altona/Elbvororte und Bundestagsabgeordneter für Hamburg und Altona: "Birgit Breuel ist eine herausragende Persönlichkeit, die in ihrem beruflichen Leben gleich mehrere schwierige und höchstanspruchsvolle Ämter innehatte. Als Ministerin im Kabinett von Ernst Albrecht galt sie als „der beste Mann“. So war sie es, die auch unpopuläre Entscheidungen traf, wenn sie es für richtig hielt. Und sie war es auch, die dem Ministerpräsidenten – wenn nötig – Paroli bot. Später als Präsidentin der Treuhandanstalt musste sie die gesamte Planwirtschaft der ehemaligen DDR in die soziale Marktwirtschaft der Bundesrepublik überführen. Es ist ihrem Mut, ihrer Entscheidungskraft und ihrer Weitsicht zu verdanken, dass ihr das trotz teilweise scharfer Kritik an ihrem Vorgehen gelungen ist.
Im Jahr 2001 hat Birgit Breuel gemeinsam mit ihrem Mann zum Andenken an ihren 1990 verstorbenen Sohn die Philip-Breuel-Stiftung gegründet, die benachteiligten Kindern über Kunst und Kreativität zu mehr Selbstvertrauen verhilft und sie so in ihrer Entwicklung fördert. Über 700 Kindern geben Frau Breuel und ihr Mann durch ihr Engagement Zuversicht und eine Perspektive.
Gerade in Zeiten der Orientierungslosigkeit und Politikverdrossenheit brauchen wir mehr denn je Menschen wie Birgit Breuel. Menschen, die sich jeder Herausforderung stellen, die Verantwortung übernehmen, die unbeirrt ihren Weg gehen und die anderen Menschen Hoffnung geben. Birgit Breuel gibt uns ein Beispiel für Mut und Tatkraft, für Verantwortungsbewusstsein und für Solidarität.“
Dr. Philipp-Christian Wachs, Geschäftsführender Vorstand und Direktor des Instituts Haus Rissen: „Birgit Breuel ist eine Steherin mit preußischem Pflichtgefühl. Ihr Selbstverständnis ist Politik aus Überzeugung, nicht als Broterwerb. Der Hang dazu, auch schwierige Tätigkeiten wie die Leitung der Treuhandanstalt und der EXPO zu übernehmen, und dabei mit Haltung auch in schwierigen Situationen zu reüssieren , zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Leben“.

Karin Prien, Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein und Vorsitzende der CDU Blankenese: „Birgit Breuel war die erste Frau in der CDU, die sich bewusst für die Übernahme von Verantwortung in klassischen Männerressorts entschieden und sich darin bewährt hat. Sie ist zugleich role model und Vorbild für viele Frauen in der Union, mich eingeschlossen, geworden. Sie hat uns gelehrt, dass diejenige, die gestalten will, die Macht nicht scheuen darf, sondern sie als notwendige Voraussetzung für das „Machen können“ nutzen muss.
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