Marcus Weinberg zum Koalitionsvertrag

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Elbvororte/Berlin (9. Februar 2018, PM) · Am Mittwoch wurden die Koalitionsverhandlungen zwischen der Union und der SPD abgeschlossen. Hierzu äußerte sich Marcus Weinberg, familienpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Bundestagsabgeordneter für Hamburg und Altona: „Die zwischen den drei Parteien geschlossenen Vereinbarungen sind ein gutes Signal für die Menschen in Deutschland und für eine neue Regierungsbildung. Die Ergebnisse spiegeln unseren Leitgedanken wider, Menschen in allen Lebensphasen zu stärken. In vielen Punkten waren sich die Parteien einig. Beispielsweise muss die Rente für alle Generationen gerecht und zuverlässig sein. Deshalb soll die gesetzliche Rente auf dem heutigen Niveau von 48 Prozent bis 2025 gesetzlich abgesichert und eine Rentenkommission eingerichtet werden, die einen verlässlichen Generationenvertrag vorlegen soll. Das sind wichtige Schritte, um gegen die Altersarmut vorzugehen und unterstützt die Menschen im Alter effektiv.
Auch Familien werden eine besondere Unterstützung und finanzielle Entlastung erfahren. Ein Punkt, der mir als familienpolitischem Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag sehr wichtig ist. Auf das Problem der Kinderarmut wird in den kommenden Jahren ein Fokus gelegt werden müssen. Durch die Erhöhung des Kindergeldes, des Kinderfreibetrages und des Kinderzuschlags, unterstützen wir Familien zielgenau und bedarfsorientiert. Auch die Ausweitung der Angebote des Teilhabepaketes wird dazu beitragen.
Wir stärken auch den Kinderschutz. Ziel muss ein wirksames Hilfesystem sein, das die Familie als Ganzes stärkt und genau dort eingreift, wo es Kinder vor Gefährdungen schützen muss. Das Kindeswohl ist dabei die Leitschnur und Leitgedanke, an denen sich die Jugendhilfe orientieren muss. Die Unterstützung der Eltern bei der Ausübung ihrer Erziehungsverantwortung bleibt der Auftrag der Jugendhilfe, der Staat ist als Wächterstaat zu sehen. Dafür werden wir die Kinder- und Jugendhilfe weiterentwickeln. Das bestehende Kinder- und Jugendhilfegesetz hat sich zwar in seiner Grundausrichtung bewährt, gesellschaftliche Veränderungen und fachpolitische Erkenntnisse verlangen jedoch eine Weiterentwicklung.
Die Zusammenarbeit mit der Hamburger Sozialsenatorin Melanie Leonhard im Rahmen der Koalitionsverhandlungen war dabei sehr konstruktiv und zielorientiert. Wir haben auch als "Hamburger Team" - gerade in Bezug auf den Kinderschutz und die Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe - gute Ergebnisse erzielt. Ich bin der festen Überzeugung, dass sowohl die Union als auch die SPD die Ergebnisse selbstbewusst vertreten können und bin optimistisch, dass sich die Mitglieder der SPD für eine stabile schwarz-rote Regierung entscheiden.!"
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