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Hier operiert Dr. "da Vinci"

Der Roboter-Kollege der Chirurgen im Einsatz. Roboter-assistiertes Operieren mit dem "da Vinci Xi"-System in der Asklepios Klinik Altona in Hamburg.
Der Roboter-Kollege der Chirurgen im Einsatz. Roboter-assistiertes Operieren mit dem "da Vinci Xi"-System in der Asklepios Klinik Altona in Hamburg. Foto: PR/Asklepios Kliniken
Elbvororte/Altona (7. Februar 2017, PM) · Das modernste OP-Robotersystem der Welt – das "da Vinci Xi"-System – wurde Anfang Februar offiziell in der Asklepios Klinik Altona in Betrieb genommen und heute öffentlich präsentiert. Damit verfügt die Klinik in der Metropolregion über ein Alleinstellungsmerkmal bei roboter-assistierten Operationen. Eine weitere Besonderheit: Die minimal-invasiven und damit für den Patienten besonders schonenden Hightech-OPs werden künftig von Spezialisten aus unterschiedlichen Fachrichtungen und aus mehreren Hamburger Asklepios Kliniken durchgeführt.
"Asklepios bietet seinen Patienten die modernste Technik für Diagnostik und Therapie. Mit dem Einsatz des da Vinci-Operationssystem der neuesten Generation setzen wir einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zu einer noch besseren Medizin", sagte Dr. Thomas Wolfram, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Asklepios Kliniken, bei der Präsentation des vierarmigen OP-Roboters im Hörsaal der Asklepios Klinik Altona. Das knapp eine Tonne schwere, aber mobile Gerät war zuvor bereits für die ersten erfolgreichen Operationen im eigens dafür geschaffenen OP-Saal im Einsatz. Das mehr als zwei Millionen Euro teure "da Vinci Xi"-System wird künftig fachübergreifend von speziell für diese Technologie geschulten Chefärzten aus den Bereichen Urologie, Gynäkologie, HNO und Bauchchirurgie eingesetzt, die die vier Greifarme über zwei spezielle Konsolen mit äußerster Präzision ansteuern.

"Wir sind besonders stolz darauf, mit Priv.-Doz. Dr. Balazs Lörincz einen außerordentlich erfahrenen Spitzenmediziner und international renommierten Ausbilder für dieses System als leitenden Arzt für den neu geschaffenen Bereich Roboterchirurgie im Kopf- und Halsbereich gewonnen zu haben", sagte Prof. Dr. Christoph U. Herborn, Medizinischer Direktor der Asklepios Kliniken. "Was unsere Ärzte besonders begeistert, ist zum einen die scharfe, dreidimensionale Sicht auf das Operationsfeld und zum anderen die phantastische Präzision und die außergewöhnliche Wendigkeit der Greifarme und Instrumente, die ein besonders schonendes und besonders sicheres Operieren ermöglichen", führte Prof. Herborn weiter aus. "Die Roboterarme lassen sich sogar flexibler als die eigenen Hände einsetzen. Außerdem kann der Operateur während des Eingriff in einer ergonomisch optimalen Position sitzen, sich noch besser konzentrieren und ermüdungsfrei arbeiten", so Prof. Herborn. Zusätzlich kann über die zweite Konsole jederzeit ein weiterer Chirurg den operierenden Kollegen unterstützen.

Die Patienten profitieren durch die roboter-assistierte Operationsmethode von kürzeren OP-Zeiten, einem geringeren Blutverlust und einer kürzeren Erholungsphase nach dem Eingriff. In vielen Fällen kann noch schonender operiert werden, als mit anderen minimalinvasiven Methoden. So lassen sich im HNO-Bereich zum Beispiel Operationen durchführen, bei denen die Instrumente durch die Mundhöhle eingeführt werden. Schnitte von außen sind dann nicht nötig, die Gesichtshaut bleibt unverletzt.

Zu den bereits ausgebildeten Spezialisten der Hamburger Asklepios Kliniken, die die roboter-assistierte Chirurgie mit dem "da Vinci Xi"-System ausführen werden, zählen Prof. Thomas Carus (Chefarzt Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Asklepios Westklinikum Hamburg), Prof. Dr. Andreas Gross (Chefarzt Urologie, Asklepios Klinik Barmbek), Prof. Dr. Christhardt Köhler (Chefarzt Gynäkologie, Asklepios Klinik Altona), Priv.-Doz. Dr. Gero Puhl (Chefarzt Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, Asklepios Klinik Altona) und Prof. Dr. Christian Wülfing (Chefarzt Urologie, Asklepios Klinik Altona).

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