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AfD: Dr. Bernd Baumann im Interview

Dr. Bernd Baumann, Spitzenkandidat der AfD
Dr. Bernd Baumann, Spitzenkandidat der AfD Foto: privat

Mögen Sie sich bitte kurz selbst vorstellen? Werdegang, Hobbys, Politische Vorlieben?
Nach Gymnasium und Grundwehrdienst studierte ich Wirtschaftswissenschaften in Bochum, wurde anschließend Hochschulassistent und schrieb dabei zugleich meine Doktorarbeit über das Thema „Offene Gesellschaft, Marktprozess und Staatsausgaben“. Danach begann ich als Vorstandsassistent in einem Medienkonzern und absolvierte anschließend etliche Stationen sowohl in Management als auch in Redaktionen von Medienkonzernen in München und Hamburg. 2013 trat ich in die AfD ein, wurde Hamburger Bürgerschaftsabgeordneter, dann Landesvorsitzender und bald auch Fraktionsvorsitzender (zusammen mit Prof. Kruse). Jetzt auch Spitzenkandidat für die Bundestagswahl. In meiner knappen Freizeit lese ich: Vor allem Bücher über Weltgeschichte, Politik, Philosophie, Weltwirtschaft. Daneben Sport und etwas Musik (Klassik bis Chill).

Web:
Persönliche Website
Wikipedia

Für welches politische Thema sind Sie persönlich Spezialist und welches Ziel haben Sie dabei?
Ich konzentriere mich auf Wirtschaft und auf Arbeit/Soziales. Wir müssen die Soziale Marktwirtschaft im Zeitalter der Massenmigration neu definieren und weiter entwickeln: Es geht künftig nicht mehr nur um wirtschaftliche Freiheit und Leistung sowie um flankierenden, sozialen Ausgleich zwischen ‚oben‘ und ‚unten‘. Wichtiger noch wird die Überlebensfähigkeit des Sozialstaates vor dem Hintergrund nicht funktionierender Grenzen – also der Spannung zwischen ‚Innen‘ und ‚Außen‘.

Für welches Thema lohnt es sich für Sie am meisten zu streiten und warum?
Für eine vernünftige Einwanderungspolitik: Weil die in Millionenzahlen und Grenzöffnungen explodierenden Migrationsströme nach Deutschland hinein drohen, massiv Parallelgesellschaften zu befeuern, die unsere freiheitliche Gesellschaft zerstören können. Wir müssen den Menschen vor Ort durch Einrichten von gesicherten Schutz- und Entwicklungszentren helfen. Israel zeigt was man mit westlicher Technologie aus der Wüste machen kann. So könnten wir mit dem gleichen Geld den 10 bis 12fachen Zahlen an Schutzbedürftigen helfen - und nicht nur denen, die 8.000 Dollar an die Schleuser-Mafia zahlen können, um zu uns zu kommen.

Mit welchen/welcher Mitbewerberpartei würden Sie keinesfalls koalieren und warum?
Für uns als neue Partei stellt sich das Thema erst mal nicht – die anderen Parteien versuchen noch, uns als neuen Mitbewerber raus zu halten, indem sie möglichst wenig kooperieren. Das werden sie auf Dauer nicht durchhalten. Wir wirken aber bereits als echte Opposition, indem wir die entscheidenden Themen ansprechen und die anderen vor uns her treiben.

Mit wem würden Sie gerne mal zum Abendessen gehen?
Mit Frau Merkel: Um herauszufinden, ob sie wirklich versteht, was sie da macht: Von totaler Grenzöffnung und Millionenwanderung aus Orient und Afrika bis hin zum jährlichen Neudruck von Euros in Billionenhöhe und Ankauf von Schrott-Staatspapieren aus Südeuropa.

Stellen Sie sich vor, Sie starten eine Kreuzfahrt auf der Elbe – wohin würde die Reise gehen?
Z.B. nach Magdeburg, Wittenberg und Dresden – allen Wirkungsstätten Martin Luthers. So ein Mitstreiter fehlt uns im Kampf gegen das heutige Macht-Kartell der Altparteien und der linken ‚politischen Korrektheit‘ in großen Teilen der Medien und bis tief in die CDU hinein.

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