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Grüne unterstützen „Elbstrand retten!“

So wirbt "Elbstrand retten"
So wirbt "Elbstrand retten" Foto: BI Elbstrand retten
Elbvororte (31. August 2017, PM) · Im Februar 2017 wurden im Verkehrsausschuss der Bezirksversammlung Altona Pläne vorgestellt, einen etwa sechs Meter breiten, kombinierten Rad- und Gehweg auf dem Elbstrand in Oevelgönne zu bauen. Bei Bürgerinnen und Bürgern stießen diese Pläne auf heftige Kritik. Es bildete sich die Bürgerinitiative „ELBSTRAND RETTEN!“, die innerhalb von nur vier Wochen mehr als 13.000 Unterschriften für ein erfolgreiches Bürgerbegehren sammeln konnte.

Am 29.6.2017 war die Mehrheit aus SPD und Grünen in der Bezirksversammlung leider nicht bereit, auf die Forderung der Bürgerinitiative einzugehen. Stattdessen kommt es nun am 15. September zu einem Bürgerentscheid zwischen der Vorlage von „ELBSTRAND RETTEN!“, die fordert, Planungen für den Bau eines Rad-Gehweges über den Elbstrand einzustellen, und der Vorlage einer Pro-Radweg-Initiative „Elbstrandweg für alle!“, die von SPD und Grünen zur Abstimmung gestellt wird, ohne dass dafür auch nur eine geprüfte Unterschrift vorliegt.

Mehrere Hamburger Grünen-Politiker stellten sich nun hinter die Initiative "Elbstrand retten!" und veröffentlichten eine Pressemitteilung in folgendem Wortlaut: "Wir als Unterzeichner*innen möchten deutlich machen, dass diese Linie der Mehrheit von SPD und Grünen in der Bezirksversammlung Altona nicht von allen Grünen mitgetragen wird. Wir wollen weiterhin den Elbstrand von allen zusätzlichen Bauwerken freihalten und unterstützen deshalb die Initiative „ELBSTRAND RETTEN!“,

  • weil wir der Meinung sind, dass es sich bei dem Elbstrand in Oevelgönne um ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Bürger*innen aus Altonas und Hamburgs handelt, das nicht durch Baumaßnahmen beeinträchtigt werden darf.
  • weil wir denken, dass Flächen wie der Strand in Zukunft noch wertvoller werden, wenn man sich die zahlreichen geplanten Bauvorhaben im Altonaer Kerngebiet vor Augen hält.
  • weil ein kombinierter „Elbstrandweg für alle“ über den Strand nicht zur Lösung der heute auf dem Weg vor den Kapitänshäusern bestehenden Konflikte führt, sondern nur zu deren Verlagerung bzw. im Gegenteil die Gefahr von Unfällen sogar noch vergrößert.
  • weil der Elbstrand als komplett verkehrsfreier Raum, in dem sich vor allem Kinder ungehindert und gefahrlos bewegen können, so wie er ist, erhalten bleiben muss.
  • weil der Elbstrand in Oevelgönne, so wie er ist, zu Hamburg gehört wie Michel und Fischmarkt.
  • weil mögliche Vorteile für den Radverkehr durch einen Strandweg in keinem vernünftigen Verhältnis zur Minderung der Aufenthaltsqualität am Oevelgönner Elbstrand und zu den Kosten der Herstellung und Unterhaltung des Weges im Tidebereich steht.
  • weil uns die Umgestaltung von Elbchaussee und / oder Bernadottestraße als Radverkehrsroute(n) als die bessere Alternative erscheint

Unterzeichnet ist die Erklärung von Claudia von Allwörden, Lars Andersen, Eva Benirschke, Fabian von Borcke, Heinke Ehlers, Jenny Jasberg, Gudrun Köncke, Wolfgang Krechlok, Caroline Kouptsidis, Claudius Lieven, Dr. Joachim Müller, Niki von Salisch, Dr. Gudrun Schittek, Florian Wellner, Peter Zamory

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